BMI-Rechner: Body-Mass-Index berechnen

Gib Größe und Gewicht ein und erhalte sofort deinen BMI, die passende WHO-Gewichtskategorie und deinen persönlichen Normalgewichts-Bereich.

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BMI berechnen

Nach der Formel der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

cm
kg
Dein BMI
Normalgewicht für dich
Differenz zum Normbereich

Der BMI ist ein grober Richtwert und berücksichtigt z. B. keine Muskelmasse.

So funktioniert der BMI-Rechner

Der Body-Mass-Index (BMI) setzt das Körpergewicht ins Verhältnis zur Körpergröße und gibt einen ersten Anhaltspunkt, ob das Gewicht im gesunden Bereich liegt. Berechnet wird er so:

BMI = Gewicht (kg) ÷ Größe (m)²

Beispiel: Bei 75 kg und 1,80 m Größe ergibt sich 75 ÷ (1,80 × 1,80) = 23,1 – also Normalgewicht.

Wie aussagekräftig ist der BMI?

Der BMI ist eine einfache Orientierung, hat aber Grenzen: Er unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse. Sehr muskulöse Menschen haben oft einen hohen BMI, ohne übergewichtig zu sein. Auch Alter, Geschlecht und Körperbau spielen eine Rolle.

Dein Normalgewichts-Bereich

Aus deiner Größe lässt sich der Gewichtsbereich ableiten, der einem BMI von 18,5 bis 24,9 entspricht. Genau diesen Bereich zeigt dir der Rechner oben als „Normalgewicht für dich" an.

Normalgewicht nach Körpergröße

Dieser Bereich entspricht einem BMI von 18,5 bis 24,9 (WHO-Normalgewicht):

KörpergrößeNormalgewicht (ca.)
1,60 m47 – 64 kg
1,70 m53 – 72 kg
1,80 m60 – 81 kg
1,90 m67 – 90 kg

Die Spannen sind bewusst breit: Innerhalb des Normalbereichs gibt es kein einzelnes „Idealgewicht" – entscheidend sind Wohlbefinden, Fitness und ärztliche Einschätzung.

Die Grenzen des BMI – und wann er täuscht

  • Muskelmasse: Muskeln sind schwerer als Fett. Kraftsportler haben oft einen BMI über 25, ohne ein Gramm zu viel Körperfett zu tragen.
  • Alter: Bei älteren Menschen gilt ein etwas höherer BMI (bis ca. 27) vielfach als unbedenklich oder sogar günstig.
  • Fettverteilung: Der BMI sagt nichts darüber, wo das Fett sitzt. Gesundheitlich relevant ist vor allem das Bauchfett.
  • Kinder & Jugendliche: Für sie gelten eigene, alters- und geschlechtsabhängige Referenzkurven (Perzentilen) – der Erwachsenen-BMI ist hier nicht aussagekräftig.

Sinnvolle Ergänzung: das Taille-zu-Größe-Verhältnis

Als Ergänzung zum BMI empfehlen viele Fachleute die Waist-to-Height-Ratio (WHtR): Taillenumfang geteilt durch Körpergröße. Faustregel: Der Wert sollte unter 0,5 liegen – der Taillenumfang also weniger als die halbe Körpergröße betragen. Beispiel: Bei 1,80 m Größe wären das unter 90 cm Taillenumfang. Die WHtR erfasst das gesundheitlich relevante Bauchfett besser als der BMI allein.

Der BMI ist ein Startpunkt – kein Urteil

Ein Wert außerhalb des Normalbereichs ist kein Grund zur Panik, sondern ein Anlass, genauer hinzuschauen: Wie ist die Ernährung, wie viel Bewegung steckt im Alltag, wie fühlst du dich? Nachhaltige Veränderungen – mehr Alltagsbewegung, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf – wirken besser als jede Crash-Diät.

Hinweis: Der BMI ersetzt keine ärztliche Beurteilung. Bei Fragen zu Gewicht und Gesundheit wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt.
FAQ

Häufige Fragen zum BMI

Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Beispiel: 75 kg ÷ (1,80 m)² = 23,1.

Laut WHO gilt ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 als Normalgewicht. Darunter Untergewicht, ab 25 Übergewicht, ab 30 Adipositas.

Nein. Der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse und berücksichtigt weder Alter noch Körperbau. Er ist nur eine grobe Orientierung.